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Der Bezirk Liebenau

Der Bezirk Liebenau besteht aus mehreren kommunalpolitischen Einheiten, die erst seit 1942 in diesem Umfang zusammengehören und erst seit 1946 diesen Namen tragen. Der Stadt Graz am nächsten lag bis zur Eingemeindung im Jahre 1938 Liebenau, südlich davon (ab der Leo-Scheu-Gasse) befand sich die eher bäuerliche Gemeinde Engelsdorf, von der 1930 der murnahe und nichtbäuerliche Teil als Gemeinde Murfeld selbständig wurde. Zuletzt wurde 1942 der Nordteil der Gemeinde Thondorf nach Graz eingemeindet. Damit sollte der neue Rüstungsbetrieb (jetzt Werk Thondorf der Steyer-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik AG, Magna) in Graz seinen Standort haben. Zusätzlich muß beachtet werden, daß bis zur Bildung von Groß-Graz (1938) zwischen der Stadt und ihrem Umland eine Mautgrenze lag, die Graz wenig förderte und die Bewohner der Stadtrandgemeinden behinderte.
Der Name Vatersdorf wird 1164 erstmals urkundlich erwähnt, im 15. Jahrhundert wechselte der Ort seinen Namen. Seither steht die Bezeichnung Liebenau in Verwendung. Der Mittelpunkt des alten Liebenau war das Schloß, dessen Besitzerfamilie mehrfach wechselte. Dieses Schloß erwarb 1852 die Militärverwaltung und gestaltete die Gebäude zu einer Kadettenschule um. Das hob die Gemeinde an Bedeutung hervor und 1856 sowie 1883 besuchte Kaiser Franz-Josef I. diese Militärschule. Parallel mit der politischen Entwicklung wechselte die Internatsschule in der Folge häufig ihren Titel und ihre Organisationsform. Der Historgraph von Liebenau, Gerold Lang (Geschichte von Liebenau, Graz 1963), bemerkt trefflich "Die Anstalt litt mit Österreich". Heute befindet sich im weitläufigen Gelände die Höhere Internatsschule des Bundes Graz-Liebenau. 1900 hätte der VII. Bezirk mit heutigen Grenzen knapp 1800 Einwohner gehabt. 1934 waren es fast 4100.

Wirtschaftlicher Mittelpunkt des Bezirks ohne kommunalen Zentrum ist das Werk Thondorf der Steyer-Daimler-Puch AG. Zusammen mit dem seit 1991 errichteten Eurostar-Werk (Chrysler) bildet Liebenau das Zentrum des steirischen Autoclusters. Seit Jahrzehnten werden hier Fahrzeuge gebaut. Von der Konjunktur der Werke hängen viele Familien in Liebenau ökonomisch ab. Besonders die Werkssiedlungen und die vielen Eigenbauheime im Murfeld zeugen davon.

Ein anderes Bild des Bezirks geben die Berufsgärtner und die dichte Nutzung entlang der Hauptstraße.
1982 fand die Geschichte Liebenaus in einer Ausstellung des Stadtmuseums ihre Darstellung. Damals erschien auch eine Broschüre zu diesem Thema (Dienes, Kubinzky).

Verfasser der Bezirkschronik Prof.Dr.Karel Kubinzky
Alte Bilder "Sammlung Kubinsky"

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